Stark und mutig wie Popeye sein

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“Gutes kann niemals aus Lüge und Gewalt entstehen”, erkennt Mahatma Gandhi. Doch beides trifft bei unserem Verhalten Tieren gegenüber weltweit zu. Obwohl wir alle wissen, was in Tierfabriken vor sich geht, zelebrieren wir Fleischrituale und verdinglichen die Leiden der Tiere. Warum tun wir das?

Tatsachen des Fleischkonsums

Vegane Bodybuilder wie Alexander Dargatz sind Weltmeister!  Vegane Leichtathleten wie Carl Lewis zählen zu den erfolgreichsten Sportlern! In Gesellschaften wie Japan, wo  es mehr Tofureien als Metzgereien gibt, leben die Menschen am längsten! Obwohl das Essen von Tieren unserer Gesundheit schadet, töten wir in Deutschland  jährlich rund zwei Milliarden Tiere. So erkranken wir leichter an Herzkreislauferkrankungen oder an Krebs.

Latenter Schuldkomplex

Fleischkonsum beeinträchtigt uns aber auch seelisch. Denn Fleischesser entwickeln Schuldgefühle. Ein solcher latenter Schuldkomplex besteht aus unterschiedlichen Gefühlen wie Scham und Angst. Unangehnehme Gefühle wie diese meiden wir. Dies hat jedoch zur Folge, dass wir nicht mehr tun was  hilfreich wäre: Nämlich unseren Fleischkonsum zu stoppen!

Durch rationalisieren schützen wir uns

In Kochzeremonien zerstückeln wir tote Tierkörper. Hunde, Pferde und Katzen sind tabu, aber Schweine, Rinder und Geflügel sind ok.  Wir Fleischkonsumenten (Karnisten) bezeichnen unseren Konsum als notwendig. Als Grund dafür schieben wir vor, dass der Mensch tierisches Protein benötigt. Dahinter liegende Bedürfnisse wie Gemeinschaft oder Zugehörigkeit blenden wir dabei aus. Sobald wir rationalisieren, ignorieren und verdinglichen wir Gefühle, die unsere Entscheidung beeinflussen würden. Wir rechtfertigen unsere Beweggründe. Der Psychologe Carl Rogers bezeichnet Rationalisierung als Wahrnehmungsverzerrung.  Wir Karnisten sagen selbst nicht: Ich esse kein Fleisch mehr, sondern wir sagen lieber: “Der Mensch hat sich von jeher von Fleisch ernährt.” Damit erklären wir eine Notwendigkeit, wo keine besteht. Grausame Tatsachen wie Massentierhaltung bleiben verborgen.

Was brauchen wir wirklich?

„Die meisten Menschen sehnen sich in Wirklichkeit gar nicht nach einem Leben im Schlaraffenland, sondern nach einem Leben voller Abenteuer und innerem Wachstum“, erkennt der Blogger Chris Guillebeau. Wir sind sozialisiert Fleisch zu konsumieren. Wir haben uns an die Normen der Gesellschaft angepasst. Unser Fleischkonsum mag als normal gelten, weil die meisten Leute noch Fleisch essen. Doch natürlich ist er nicht. Denn unserer Natur entsprechend sind wir mitfühlend und liebevoll. Selbst wenn  anscheinend manche Menschen, diese Haltung verlernt haben.

Tipp zum Ausprobieren

Um so stark und mutig wie Popeye zu werden, empfehle ich den grünen Smoothie. Für einen solchen Smoothie braucht es neben etwas Wasser:

  • 50% reifes Obst.   Beispielsweise Beeren, Birnen oder Bananen – ganz nach  Geschmack.
  • 50% Spinat und/oder Feldsalat, Petersilie etc- vieles ist möglich.

Alles in den Mixer geben und kalt servieren. Das gibt Power und  schmeckt auch Kindern.

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